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05.05.2009

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„Sein größter Auftrag war auch sein letzter“

Kennen Sie diesen Spruch? Alle reden von der Finanzkrise - bei dem einen oder anderen ist aber gerade das Gegenteil los. Vielleicht kommt eben deswegen ein unerwarteter Großauftrag auf Sie zu, weil einer Ihrer Konkurrenten pleite gegangen ist. Viele denken dabei zuerst nur an den zusätzlichen Umsatz und Gewinn, der sich damit erzielen lässt.

Was man oft nicht bedenkt: Erhebliche Vorfinanzierungskosten. Selbst, wenn Sie gar nicht in neue Räume oder Maschinen investieren müssen, wird der Auftrag Ihre Liquidität zunächst stark beanspruchen. Denn Sie müssen mehr Waren und Material einkaufen, Ihre Mitarbeiter immer sofort bezahlen. Dann warten Sie erstmal wochenlang auf die Auftragserledigung, die Rechnungsstellung und den Geldeingang von Ihrem neuen Kunden. Diese Betriebsmittel, Gehälter und Forderungen müssen Sie selber vorfinanzieren durch entsprechende Rücklagen bzw. Kreditlinien.

Deshalb: Lassen Sie sich, bevor Sie einen unerwarteten Großauftrag annehmen, von einem erfahrenen Berater durchrechnen, wie stark der potenzielle Großauftrag Ihre Liquidität in den nächsten Monaten belasten wird.

Fazit: Mehr Umsatz bringt zwar langfristig mehr Geld aufs Konto. Mehr Umsatz bedeutet aber kurzfristig weniger Geld auf dem Konto.


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