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05.05.2009

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Vermeiden Sie bei Ihren Minijobbern die gefährliche Phantomlohnfalle

Zur Prüfung der 400-Euro-Grenze ist nicht der ausbezahlte, sondern der geschuldete Arbeitslohn maßgeblich. Das kann Ihnen zum Verhängnis werden, wenn Sie Minijobber diskriminieren, indem Sie diesen weniger Stundenlohn zahlen als Ihren Vollzeit-Kräften.

Beispiel: Der Vollzeitangestellte im Lager bekommt 12 Euro die Stunde, der Minijobber im Lager nur 10 Euro. Der Minijobber arbeitet 40 Stunden im Monat. Der Sozialversicherungs- oder Lohnsteuerprüfer rechnet: 40 Stunden x 12 Euro, ist 480 Euro. Minijob-Grenze überschritten - und das wird teuer. (BFH, 29.05.08, VI R 57/05, BStBl. 2009 II, S. 147)


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