Newsletter

Zum PDF Archiv

18.10.2010

Als PDF herunter laden

Sind Pensionszusagen bei GmbH & Co KGs sinnvoll?

Bei „normalen“ GmbHs waren Pensionszusagen bis in die 90er-Jahre ein beliebtes Steuersparmodell - bis sie in den letzten Jahren ihren Reiz verloren.

Völlig sinnlos waren Pensionszusagen schon immer bei Personengesellschaften, gleichwohl kommen sie bisweilen vor. Warum sinnlos? Weil der Gesellschafter seine Anwartschaft jährlich bilanzieren und aufstocken muss, so dass sich kein Steuerspareffekt aus der Pensionszusage ergibt.

Interessanter Sonderfall: Falls bisher nur in der KG-Bilanz eine Rückstellung gebildet wurde, die gewinnerhöhende Erfassung der Pensionsanwartschaft in der Sonderbilanz des Komplementärs aber fälschlicherweise unterlassen wurde, gibt es eine interessante Übergangsmöglichkeit. Der betroffene Gesellschafter muss die Pensionsanwartschaft zwar schlagartig in voller Höhe in seiner Sonderbilanz erfassen. Er darf aber eine gewinnreduzierende Rücklage in Höhe von 14/15 dieses Wertes bilden. So muss er erst einmal nur 1/15 dieser Anwartschaft versteuern - und in den folgenden 14 Jahren dann jeweils ein weiteres Fünfzehntel. (BMF, 29.01.08, BStBl. 08 I, 317, Tz 5)


zurück