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05.11.2010

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Wann Sie bei der privaten Steuer auf Eile drängen sollten

Der Beitrag zur freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse wird nach dem Einkommen bemessen. Als einzigen Nachweis akzeptiert die Krankenkasse den Einkommenssteuerbescheid (BSG, 02.09.09, B 12 KR 21 /08 R, BSGE 104, 153). Alle anderen Urkunden können Sie getrost vergessen, wie z. B. Bilanzen, Steuererklärungen oder betriebswirtschaftliche Auswertungen. Und die Krankenkasse erstattet in aller Regel auch nichts zurück (wohl aber fordert sie bei höherem Einkommen nach). Eine Senkung gilt also immer erst ab dem Folgemonat.

Das heißt für Sie: Falls Ihr Einkommen in einem Jahr deutlich niedriger war als im Vorjahr, sollten Sie auf besondere Eile bei Abgabe der Steuererklärung achten und den Steuerbescheid nach Erhalt sofort an die Krankenkasse weitergeben. Denn nur dann kommen Sie so schnell wie möglich in den Genuss der abgesenkten Krankenversicherungsbeiträge.


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