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02.10.2013

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Wann Sie trotz Fahrtenbuchs keine Kosten belegen müssen

Wer die Ein-Prozent-Regel vermeiden will – egal ob für den Chef oder für Mitarbeiter –, der muss (von Ausnahmen abgesehen) ein Fahrtenbuch führen.

Was viele vergessen:
Es muss nicht nur das Fahrtenbuch geführt, sondern es müssen auch die Kosten jedes Autos einzeln aufgezeichnet werden, um dem jeweiligen Privatanteil die entsprechenden Kosten zurechnen zu können.

Beispiel: Kosten des Kfz gesamt im Jahr 10.000 Euro, private Kilometer 20 Prozent = Privatanteil 2.000 Euro. Da haben schon manche ein böses Erwachen erlebt, weil es sich dann am Jahresende herausstellte, dass die ganze Mühe mit dem Fahrtenbuch für die Katz war, weil Benzinkosten von mehreren Fahrzeugen vermischt auf das Konto „Kraftstoffkosten“ verbucht worden waren.

Sonderfall:
In dem Fall allerdings, in dem das Fahrtenbuch 100 Prozent betriebliche Nutzung ergibt, braucht man die getrennte Aufzeichnung der Kosten nicht. Denn wenn der Privatanteil null Prozent ist, braucht man auch keine Kosten zu ermitteln, die man mit null Prozent multiplizieren muss.


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