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04.05.2016

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Was Sie als Kommanditist keinesfalls vergessen sollten

Folgender Fehler ereignet sich vor allem dann, wenn der Kommanditist nicht beim selben Steuerberater ist wie die KG, oder wenn er seine Steuererklärung selber macht. Der Gesellschafter einer GmbH & Co KG kann sich nämlich das 3,8-Fache des Gewerbesteuermessbetrages der KG auf seine Einkommensteuer anrechnen lassen (§ 35 EStG). Diese Anrechnung muss freilich beantragt werden. Wenn man den Antrag vergisst, hat man Pech gehabt.

Beispiel:
Der Gewerbesteuermessbetrag der ABC-GmbH-&-Co-KG beträgt 10.000 Euro. C ist mit 25 Prozent an dieser KG beteiligt, auf ihn entfallen also anteilig 2.500 Euro (25 Prozent von 10.000 Euro Messbetrag). Die Einkommensteuer von C beträgt 30.000 Euro, das 3,8-Fache des anteiligen Mess­betrags, hier 9.500 Euro (2.500 Euro x 3,8) kann er darauf anrechnen lassen. Dadurch sinkt seine Einkommensteuer von 30.000 Euro auf 20.500 Euro.

Fazit: Diese Anrechnung zu vergessen, ist also ein sehr teurer Fehler. Die Anrechnung ist zu beantragen im Formular „Anlage G“ Zeilen 15 bis 20.


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