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02.08.2016

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Schwarzarbeit: keine Rückzahlungsansprüche wegen Mängeln

Ein Hauseigentümer hatte einen „Handwerker“ mit dem Ausbau seines Dachgeschosses beauftragt und ihm 10.000 Euro schwarz bezahlt. Die Arbeiten stellten sich später als nahezu wertlos und mangelhaft heraus. Der Haus­besitzer forderte 8.300 Euro zurück.

Ergebnis: Seine Rückforderung kann so berechtigt sein, wie sie will, Schwarzarbeitsverträge sind nichtig.

Folgen: Der Schwarzarbeiter hat keinen Anspruch auf Zahlung des Honorars. Aber auch: Wenn er es schon bekommen hat, dann kann er es behalten. Egal, wie schlimm er gepfuscht hat. Es gibt keine Ansprüche auf Schadensersatz - selbst wenn das ganze Dach einstürzt. (BGH, 11.06.15,
VII ZR 216/14, NJW 15, 2406)


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