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05.09.2016

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Vergessen Sie niemals die Eigenbelege für Barentnahmen aus Ihrem Betrieb

Ein ungeschriebenes Gesetz der Buchhaltung lautet: „Keine Buchung ohne Beleg.“.

Konkret bedeutet das auch: Wenn Sie Geld aus der Kasse rausnehmen,  müssen Sie einen Beleg hineinlegen, zum Beispiel wie folgt: „500 Euro entnommen, Ort, Datum, Unterschrift.“.

Es gibt zwei Finanzgerichtsurteile, die fehlende Eigenbelege für Barentnahmen als Mangel in der Kassenbuchführung ansehen. Ob das allein bereits zu Zuschätzungen berechtigen würde, musste in den beiden Urteilen nicht geklärt werden, weil die Kasse wegen Kassenfehlbeträgen ohnehin nicht ordnungsgemäß war. (Sächsisches FG, 08.10.02, 6 K 993/00, und FG Nürnberg,  28.03.13, 4 K 26/11)

Fazit: Dokumentieren Sie Barentnahmen und Bareinlagen immer mit einem unterschriebenen Eigenbeleg. Dann kann der Betriebsprüfer (zumindest deswegen) nicht meckern.


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