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15.09.2016

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Genügt die Postfachadresse auf Rechnungen?

Viele Unternehmen geben auf ihren Rechnungen als Absenderadresse eine Postfachadresse oder eine Großkunden-Postleitzahl-Adresse an. Der Bundesfinanzhof hat seine Zweifel, ob solch eine Adresse ausreicht, um den Vorsteuerabzug zu bekommen.

Unter Umständen kann es erforderlich sein, dass auf der Rechnung die Adresse angegeben ist, „unter der das Unternehmen seine wirtschaftliche Tätigkeit entfaltet.“ (BFH, 06.04.16, V R 25/15 und XI R 20/14). Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird nun klären müssen, welche Adresse auf einer Rechnung angegeben sein muss, damit man den Vorsteuerabzug bekommt.

Unser Rat: So lange diese Sache nicht entschieden ist, sollten Sie also auf der Rechnung stets zusätzlich die Straßenadresse angeben, an der Ihr Unternehmen faktisch seinen Sitz hat.

Und umgekehrt: Genauso sollten Sie bei eingehenden Rechnungen darauf achten, dass das absendende Unternehmen nicht nur eine Postfachadresse, sondern (u. U. zusätzlich) die „echte“ Straßenadresse angegeben hat.


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