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14.06.2004

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Was bekommt die Komplementär-GmbH für ihre Haftung?

Die Komplementär-GmbH nimmt in Ihrer GmbH & Co. KG eine wichtige Stellung ein, denn sie ist die einzige Gesellschafterin, die voll haftet. Dafür hat sie eine Haftungsvergütung verdient. Bekommt sie die nicht, wäre das eine so genannte „verdeckte Gewinnausschüttung“ - und die führt zu Steuernachzahlungen. Aber wie berechnet man diese Vergütung richtig?

Meistens werden hier zwischen fünf Prozent und zehn Prozent des Stammkapitals angesetzt. Unser Tipp: Mit zehn Prozent sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Auf diese 2500 Euro muss Ihre Komplementär-GmbH nur 25 Prozent Körperschaftsteuer sowie darauf 5,5 Prozent Soli zahlen. Achtung: Gewerbesteuer fällt nicht an.

Interessant: Die Übernahme der Geschäftsführung durch die Komplementär-GmbH ist seit 01.04.04 umsatzsteuerpflichtig. Die Haftungsvergütung unterliegt jedoch nicht der Umsatzsteuer. (Fundstelle: BMF, 23.12.03, BStBl. I 04, 240)


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