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29.09.2016

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Aus der Redaktions-Hotline: Neuer Minijobber fängt zur Monatsmitte an

E-Mail von Sandra J. aus Bingen an die Redaktions-Hotline: „Bei mir soll am 17. Oktober eine Minijobberin anfangen. Ich habe so viel Arbeit, dass die Dame gleich im Oktober 450 Euro verdienen kann. Sie arbeitet aber vorher noch bei einer anderen Firma, wo sie 450 Euro in der ersten Oktoberhälfte verdient. Ist das ein Problem?“

IZW antwortet:
Da sich die Minijobs nicht überschneiden und außerdem keine Befristung vorgesehen ist, können Sie die Dame problemlos als Minijobberin anmelden und auch bereits im Oktober die vollen 450 Euro auszahlen. Dass die Dame dadurch im Ergebnis im Oktober zweimal 450 Euro verdient, ist unschädlich.

Achtung: Ist die Beschäftigung jedoch auf weniger als einen Zeitmonat befristet, müssen Sie auf einen anteiligen Monatswert herunterrechnen. Verwenden Sie dabei diese Formel: 450 Euro x Kalendertage : 30 = anteiliger Monatswert.

Beispiel: Sie stellen einen Minijobber befristet vom 22. November bis 15. Dezember an. Im November darf er höchstens 135 Euro (= 450 Euro x 9/30) und im Dezember maximal 225 Euro (= 450 Euro x 15/30) verdienen.


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