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03.11.2016

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Stille Beteiligung für die Ehefrau an der GmbH & Co KG als Steuersparmodell

Falls Ihr (nicht an der GmbH & Co KG beteiligter) Ehegatte eine stille Beteiligung in den Betrieb hinein gibt, können Sie den Unterschied zwischen Spitzensteuersatz und Abgeltungssteuer ausnutzen. Der Betriebsinhaber setzt den Gewinnanteil für den Ehepartner ab zum Spitzensteuersatz (42 oder sogar 45 Prozent), der Ehepartner mit der stillen Beteiligung zahlt nur die Abgeltungssteuer mit 25 Prozent.

Im Gesetz steht zwar, dass in solchen Fällen der günstige Abgeltungssteuersatz nicht gilt, dies ist aber bereits als unzulässige Diskriminierung der Ehe als verfassungswidrig verworfen worden. (BFH, 28.01.15, VIII R 8/14, DStR 15, 563)

Achtung: Das Finanzamt gewährt den niedrigen Steuersatz nur dann, wenn der Ehepartner die stille Beteiligung aus eigenen Mitteln in die Firma gibt und finanziell nicht von dem Unternehmer-Ehegatten abhängig ist.


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