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14.06.2004

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So sparen Sie bei mehreren Firmenwagen Steuern

Wenn Ihnen Ihre Gesellschaft mehrere Firmenwagen zur Verfügung stellt, die Sie und Ihre Familie privat nutzen, müssen Sie für jedes dieser Fahrzeuge einen geldwerten Vorteil versteuern.

Fahrtenbuch oder Ein-Prozent-Methode? Die Ein-Prozent-Methode lohnt sich eher bei relativ neuen Autos und bei Autos, die zu einem großen Teil privat genutzt werden. Ist das Fahrzeug hingegen schon älter oder ist die Privatnutzung niedrig, kann ein Fahrtenbuch interessanter sein.

Kombinieren Sie doch beide Methoden: Früher haben die Finanzämter das nicht akzeptiert, doch inzwischen haben sie ihren Widerstand aufgegeben. Sie können sich also bei jedem Firmenwagen die Methode heraussuchen, die zu einem niedrigeren geldwertem Vorteil führt. (Fundstelle: BFH, 03.08.00, BStBl. II 01, 332)

Beispiel: Geschäftsführer Wolfgang fährt einen Mercedes E 500, den er zu etwa 90 Prozent geschäftlich einsetzt. Hier führt er ein Fahrtenbuch, um den geldwerten Vorteil zu minimieren. Außerdem gönnt er sich noch ein BMW Cabrio, das er überwiegend privat nutzt. Hier wird in aller Regel die Ein-Prozent-Methode günstiger sein. Das Finanzamt darf gegen diese Steuer sparende Kombination nichts einwenden.

Extra-Tipp: Stellt Ihnen Ihre Gesellschaft einen Zweitwagen zur Verfügung, bei dem die Mitbenutzung durch Angehörige ausgeschlossen ist, fällt für den Zweitwagen kein geldwerter Vorteil an. Wie das geht, lesen Sie nochmals in der Ausgabe vom 08.06.04.


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