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30.07.2021

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Geerbtes Haus verursacht Depressionen: Auszug steuerschädlich

Wer das Eigenheim vom Ehepartner erbt und dort zehn Jahre wohnen bleibt, muss es nicht bei der Erbschaftsteuer angeben. Von der Pflicht, zehn Jahre dort wohnen zu bleiben, gibt es nur dann eine Ausnahme, wenn man durch „zwingende Gründe“ am Bewohnen gehindert wird.

Typisches Beispiel: Umzug ins Pflegeheim. Dass einem der Arzt hingegen wegen Depressionen rät, aus dem mit Erinnerungen belasteten gemeinsamen ehelichen Haus auszuziehen, ist kein solcher Grund. (FG Münster, 10.12.20, 3 K 420/20 Erb)


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