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30.03.2005

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Was bringt Ihnen und Ihrer GmbH & Co. KG der Jobgipfel?

Am 16. März haben sich Schröder, Stoiber und Merkel zusammengesetzt, um der Wirtschaft durch Steuersenkungen auf die Sprünge zu helfen und Arbeitsplätze zu schaffen.

Kernpunkt für GmbH & Co. KGs: Die Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer wird verbessert. Während derzeitig 180 Prozent des Gewerbesteuermessbetrages von der Einkommensteuer abgezogen werden können, sollen es künftig 200 Prozent sein.

Wermutstropfen: Diese Steuererleichterungen sollen „aufkommensneutral“ sein. Das heißt konkret: Die Unternehmer sollen die Zeche für ihre Steuersenkungen selber zahlen. Im Gespräch ist unter anderem, den Verlustrücktrag abzuschaffen und den Verlustvortrag einzuschränken. Diese Verlustverrechnung wird von wirtschaftlich inkompetenten Journalisten immer wieder als „Steuerschlupfloch“ bezeichnet. Dabei ist die Verlustverrechnung oft die letzte Möglichkeit für verlustgeschwächte Unternehmen, über Steuererstattungen wieder zu Liquidität zu kommen. Wer den Verlustrücktrag abschafft, erhöht damit automatisch die Anzahl der Insolvenzen und der verlorenen Arbeitsplätze.

Erbschaftsteuer: Hier ist im Gespräch, dass die Erbschaftsteuer für Unternehmenserben zehn Jahre gestundet und jedes Jahr um ein Zehntel reduziert wird, in dem der Erbe das Unternehmen weiterführt. Nach zehn Jahren entfiele die Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen also völlig.

Eigenheimzulage: Diese Subventionen ist nach wie vor strittig. Rot-grün will die Abschaffung, die Union ist strikt dagegen.

Fazit: Definitiv beschlossen ist noch gar nichts, da über die Finanzierung der Steuererleichterungen keine Einigkeit besteht. IZW hält sie auf dem Laufenden, ob und was von diesen Vorschlägen konkret umgesetzt wird und wie Sie clever auf etwaige Steueränderungen reagieren.

 


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