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14.12.2005

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Geschäftswagensteuer: Welche Verschärfungen 2006 drohen

Die große Koalition hat einige Gesetzespakete, die ab 2006 gelten sollen, bereits als konkreten Gesetzentwurf vorgelegt. Noch nicht konkretisiert: Die geplanten Steuererhöhungen bei Firmenwagen. Diese `nderungen sollen erst im Frühjahr 2006 beschlossen werden, aber gleichwohl rückwirkend per 01.01.06 gelten.

Zur Debatte steht: Eine Erhöhung des pauschalen „geldwerten Vorteils“ von 1 auf 1,5 Prozent pro Monat. Wahrscheinlicher: Die pauschale Ein-Prozent-Regel wird beibehalten, soll aber nur noch für Fahrzeuge gelten, die mehr als 50 Prozent betrieblich genutzt werden.

Unklar ist: Wie soll man nachweisen, dass die betriebliche Nutzung mehr als 50 Prozent beträgt? Das wäre eigentlich nur über einen Fahrtenbuch-Zwang möglich. Dass man aber für Millionen Firmenwagen einen generellen Zwang zum Fahrtenbuch einführen will, erscheint kaum vorstellbar. Hier ist noch Klärungsbedarf gegeben.

Entwarnung gilt vermutlich für Arbeitnehmer-Autos: Bisher galten Fahrzeuge, die Arbeitnehmern überlassen wurden, stets als „zu 100 Prozent betrieblich genutzt“. Das war z. B. bei der 1999 unter Lafontaine eingeführten Vorsteuer-Halbierung so. Von diesem ` später revidierten Unfug ` waren Arbeitnehmer-Dienstwagen nicht betroffen. Wahrscheinlich wird es auch diesmal so sein.

Fazit: Bei der Firmenwagenbesteuerung drohen 2006 Verschärfungen, die noch nicht ganz konkret feststehen. IZW hält Sie auf dem Laufenden.


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